Was sind Streuobstwiesen?

Wenn hochstämmige Obstbäume verstreut oder in Reihen auf Wiesen oder Weiden stehen, spricht man von Streuobstwiesen. Bei den Bäumen handelt es sich meist um Pflaumen-, Apfel- oder Birnbäume, aber auch Kirsch- oder Walnussbäume sowie Mispeln können darunter sein. Kennzeichnend für all diese Bäume ist, dass sie sich erst ab einer Stammhöhe von 1,80 m verzweigen.

Im Gegensatz zu den niedrigwüchsigen Sorten des gewerblichen Plantagenobstbaus erreichen diese Hochstamm-Sorten stattliche Höhen und bilden ausladende Kronen.

Streuobstwiesen sind Kulturland, d.h. sie sind vom Menschen angelegt und bedürfen einer regelmäßigen Pflege, um langfristig bestehen zu können.

Streuobstwiesen wurden bevorzugt in der Nähe der Dörfer angelegt und bildeten früher „grüne Gürtel“ rund um die Ortschaften. Aber auch als Alleen oder Einzelbäume entlang von Straßen und Wegen finden sich alte Hochstamm-Obstbäume. Ein Beispiel hierfür in Wachtberg ist die Birnbaumallee an der Straße von Fritzdorf zur Windmühle.

Verein zur Pflege und Förderung der Streuobstwiesen in Wachtberg e.V.

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